Prähistorische Malereien der Lascaux-Höhle (Besucherzentrum IV)


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Die Höhle bei Montignac wurde am 12. September 1940 von vier jungen Männern aus dem Dorf entdeckt (letztes Bild auf n. Seite). Lange war Lascaux die bedeutendste Höhle mit Höhlenmalereien und zählt seit 1979 zusammen mit anderen Fundorten und Höhlen im Tal der Vézère zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Erst Ende 2016 wurde eine aufwändige Nachbildung der Höhle im Besucherzentrum IV (Bild 1) eröffnet, seit 1983 existiert mit Lascaux 2 eine weniger große Nachbildung. Nachbildungen der Höhle waren nötig geworden, weil nach ihrer Publikums-Eröffnung im Jahr 1948 durch die feuchte Atemluft von schon damals bis zu 1200 Besuchern am Tag Schäden an den Malereien auftraten und daher bereits 1963 das Publikum wieder ausgeschlossen werden musste.
Auch ähnliche Höhlen wie die Chauvet-Höhle (1994 entdeckt) an der Ardèche oder die Höhle von Altamira (1868 entdeckt) in Kantabrien (namensgebend für die frankokantabrische Höhlenkunst in allen diesen Höhlen) wurden gleich oder später mit Nachbildungen ergänzt um trotz Schließung dem Publikum einen Einblick geben zu können.
Vom Besucherzentrum IV aus wird man in eineinhalbstündigen Führungen (wenige in Deutsch; unbedingt einen oder besser mehrere Tag(e) vorher reservieren) durch die eindrucksvolle Nachbildung geführt. Wir hatten einen Tag vorher nurmehr eine Führung in Englisch reservieren können.

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