Nuraghe und Gigantengräber von Tamuli


Von der Hauptstraße durch Macomer führt eine kleiner Asphaltweg auf das menschenleere Hochplateau von Pranu ´e Murtas. Unvermittelt liegt auf der rechten Seite ein kleines Besucherzentrum (ohne Besucher): Das archäologische Gebiet von Tamuli umfasst drei Riesengräber, einen Nuraghen und ein umliegendes Dorf mit gut erhaltenen ‚Wohnhöhlen‘ aus aufgeschichteten Steinen.

Neben einem der Gigantengräber stehen etwa 1,5 Meter hohe ‚perdas marmuradas‚, drei männliche und drei weibliche Menhire (nuraghische Baityloi), die schon im Mittelalter als ’sa petra uue sunt sos thithiclos‘ (der Stein mit den Brüsten) bezeichnet wurden und zum sardischen Steinkult gehören.

Man muss sich immer wieder vor Augen halten, dass man hier vor Bauten und Anlagen steht, die vor etwa 4000 Jahren entstanden sind!

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